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„Unter all den vielen Orchideenarten hat mich Mexipedium xerophyticum ganz besonders in den Bann gezogen. Ich freue mich über Anregungen, inhaltliche Korrekturen und den Austausch mit Gleichgesinnten. Bitte kontaktiere mich!“

Oft gestellte Fragen:

Mexipedium xerophyticum ist selten bei Händlern im Angebot zu finden. Etwas häufiger noch in den USA, wo die Sortenvielfalt auch recht hoch ist. In Europa lassen sich die meisten Pflanzen im Umlauf auf eine einzige Quelle zurückverfolgen. Die genetische Vielfalt ist deshalb recht tief und Sämlinge sind die Ausnahme. Es hilft, Orchideenfachbetriebe per Email anzufragen, auch wenn sie im Shop ausverkauft sein sollten. Die besten Chancen in Europa hat man in Deutschland.

Mexipedium.ch ist kein Fachbetrieb, der Handel betreibt. Vielmehr steht die Informationsbereitstellung dieser wundervollen Pflanze im Fokus. Obwohl anfragen natürlich nichts kostet, stehen die Chancen schlecht, dass Pflanzen zur Abgabe verkauft werden können.

Mexipedium xerophyticum steht im CITES Artenschutz-Abkommen auf Anhang I, was bedeutet, dass ein Import nur mit einem Artenschutz-Zeugnis durchgeführt werden kann, das belegt, dass die Pflanze aus künstlicher Vermehrung stammt. Zudem ist beispielsweise bei einem Import aus den USA nach Europa zusätzlich ein Phytosanitary-Document vonnöten, das belegt, dass die importierte Pflanze frei von Schadorganismen ist. Auch wenn sich also ein Verkäufer finden lässt, der mit den nötigen Papieren versenden kann, so ist der Prozess Zeit- und Geldintensiv.

Ja. Saatgut und Jungpflanzen in sterilen Aussaat-Behältern sind von der CITES-Pflicht ausgenommen. Flaschenware von Mexipedium ist jedoch äusserst schwer zu bekommen.

Mexipedien gehören zu den exklusiven und teuren Orchideen. Der Preis wird generell pro Blatttrieb (Spross) gerechnet und bewegt sich im Bereich von 40-150 USD in den USA und 100-250 EURO in Europa.

Wenn ein Mexipedium nicht blüht, obwohl es ansonsten kerngesund ist, hilft es manchmal, eine etwas tiefere Nachttemperatur einzustellen.

Die Fensterbankkultur bei Mexipedium xerophyticum ist erstaunlich erfolgsversprechend. Sie benötigen die hohe Luftfeuchtigkeit nicht zwingend, solange genügend Feuchtigkeit im Substrat vorhanden ist.

Ja, es handelt sich um lichthungrige Pflanzen. Ein Südfenster sollte jedoch etwas beschattet werden, damit die Pflanzen nicht verbrennen.

Es ist schwer, Mexipedium xerophyticum in der Schweiz zu finden. Es gibt jedoch ein paar wenige Züchter, welche die Art besitzen. Bitte kontaktiere mich, ich gebe gerne Auskunft.

Nein, noch nicht ganz. Die Art gibt es noch in der Natur. Das Areal, in welchem sie in Mexiko wachsen, wird jedoch geheim gehalten. Vermutlich leben noch weniger als 20 Exemplare in freier Wildbahn. Die Art gehört somit zu den seltensten Pflanzenarten der Welt.

Es gibt Bestrebungen, die Art aus künstlich vermehrten Exemplaren wieder in ihrem natürlichen Habitat anzusiedeln. Das Hauptproblem dabei ist jedoch, dass alle Pflanzen in Kultur von lediglich zwei Ursprungspflanzen abstammen (die Klone tragen den Namen ‚Oaxaca‘ und ‚Windy Hill‘). Der Genpool ist also äusserst klein.

Mexipedium.ch beliefert Botanische Gärten in der Schweiz mit Mexipedium xerophyticum, damit die Art zumindest in Kultur erhalten werden kann. Eines Tages wird die grosse Verbreitung der Art in Orchideensammlungen wohl dazu beitragen, dass die Art nicht ausstirbt. 

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